Referenzen - Kirchen: Sanierung der Dorfkirche Brunn

Dorfkirche Brunn

Großflächige, moderate Temperierung kalter Umfassungsflächen mit dem cuprotec®-Randleistensystem

Die Ortskirche Brunn (bei Neubrandenburg) wird restauriert und modernisiert. Neben der Nutzung für Gottesdienst ist die Nutzung des Gebäudes als Versammlungs- und Gemeindehaus vorgesehen.

Die Kirche wurde bisher nicht beheizt, was sich in Form ungünstiger, unbeeinflussbarer Klimaverhältnisse für die Nutzer und auch auf die Bausubstanz sowie die Einrichtung auswirkt:

Hohe Feuchtigkeitsgehalte der Baustoffe und des Inventars.

Hohe Raumluftfeuchtigkeit in Taupunktnähe mit Gefahr der Kondensatbildung.

 

 

Anforderungen:

HeizelementNeben der Beheizung wird von dem eingesetzen System eine bausubstanzerhaltende Wirkung sowie eine möglichst geringe Belastung der durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen an den Putzoberflächen und dem Holzinvertar erwartet. Entscheidendes Kriterium hierzu ist die Dämpfung von Schwankungen und unterschiedlicher Verteilung des Luftfeuchtegehaltes im Raum.

Langfristig gesehen muss die Reduktion der Feuchtigkeitgehalte der Raumumfassungsflächen des Raumes erreicht werden, was Schäden durch mögliche Tauwasserbildung einer erhöhten Nutzung vermeiden hilft und trotzdem eine Steigerung des Nutzungskomforts zulässt.

 

 

 

 

Funktions- und Wirkungsweise

Verkleidung (roh)

Durch den Einsatz der cuprotec®-Wandheizelemente als
Sockelleistenheizung an allen raumumschließenden, kühlen Flächen
wird die erforderliche Heizenergie großflächig verteilt in den Raum eingebracht. Diese Technik führt zu einem homogenen, strömungsfreien Raumklima.
Einhergehend mit einer gleichmäßigen Temperaturverteilung ist eine gleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung zu erwarten. Insbesondere das Inventar unterliegt nur noch geringen Spannungen durch Schwankungen und ungleiche Verteilung von Temperatur und Feuchtigkeiten. Die Einhaltung einer Grundtemperatur während der gesamten Heizperiode und die Möglichkeit langsamer Temperaturanpassung zu den Nutzzeiten stellt keine Belastung der Außenbauteile dar. Im Vergleich zu anderen, i.A. punktuell wirkenden Heizsystemen kann darüberhinaus von einem erhaltendem Effekt gesprochen werden: das Mauerwerk unterliegt keinen zersetzenden Temperatur- und Feuchtigkeitsspannung und entgeht der Gefahr von Kondensatbildung mit allen Folgeschäden auf den Putzoberflächen.


Vorgehensweise:

Kirchenschiff (restauriert)

Pos. 1 - Planung der Gesamtanlage

Grundlagenermittlung
Bauphysikalische Beurteilung
Bauantrag und erf. Anzeigen
Wärmebedarfsberechnung
Leistungsverzeichnis
Ausführungsplanung
Bauleitung

 


Pos. 2 - Lieferung und Montage

Kirchenschiff (restauriert)

Energieversorgung: Flüssiggaserdtank einschließlich aller erforderlichen Armaturen und Zuleitung <=10,00 m

Wärmeerzeuger: Außenwandtherme < 25 KW einschließlich Regelung, umwälzpumpe, Ausdehnungsgefäß

2 Plattenheizkörper in den Sozialräumen

cuprotec®-Wandheizelemente (rd. 75 lfm) einschl. aller Verteilungs- und Anschlussleitungen (in Sockelmontage),

sowie einer dem Gebäude angepassten Verkleidungsleiste,
h = rd. 25 cm.

 

Empfehlung:

Um Heiztechnik sinnvoll einzusetzen, d. h. die Investitions- und Betriebskosten auf ein wirtschaftliches Maß zu bringen, muss einhergehend mit der Heizungsplanung, die Detailplanung und Konstruktion besonders exponierter Bauteile berücksichtigt werden.
Hier sind vor allem die Fenster zu nennen, die energetisch gesehen Löcher in der Gebäudehülle darstellen und deren zusätzliche Ausrüstung mit zusätzlichen Verglasungen
o.ä. die wirtschaftliche Lösung ist. Wir empfehlen eine zusätzliche Verglasung an allen Kirchenfenstern.

Bei der Projektierung Ihrer Bauvorhaben sind wir Ihnen gerne behilflich,
bitte übersenden Sie uns ganz unverbindlich Ihre Planungsunterlagen.

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